N40L Microserver von HP

Proliant2MB950 Daten sicher aufzubewahren ist heutzutage wirklich ein Problem, scheinbar gibt es nur die Möglichkeit einen extrem hohen technischen Aufwand zu betreiben oder die geliebten Files einem Cloudanbieter anzuvertrauen. Mal schnell ein Image ziehn reicht im professionelleren Bereich bei weitem nicht, beruflich habe ich häufig mit Datenverlusten zu tun die durch fehlende, falsche oder zu weit zurückliegende Backups entstehen, vor allem die beliebten Anwendungen von Arconis können da schnell versagen was auch schon mal mit einer teuren Festplattenrekonstruktion im Labor enden kann. Meine akuten Probleme: - Alte CDs und DVDs versagen langsam, Oberflächen lösen sich auf oder sind zerkratzt - Wertvolle persönliche Daten sind nicht ausreichend gesichert - Moderne Medien wie BluRay sind extrem speicherintensiv und lassen sich von der Scheibe nur schlecht an verschiedene Endgeräte streamen Meine Anforderungen: - Jederzeit die volle Kontrolle über die Daten behalten - starke Verschlüsselung der Datenträger - hohe Ausfallsicherheit - streamen von Medien auch an mobile Endgeräte - hoher Datendurchsatz im LAN - sicheres Filesharing mit Freunden Die Lösung die ich für mich gefunden habe möchte ich einmal genauer vorstellen, es handelt sich um eine sehr preisgünstiges, kommerzielles Microserversystem von HP als Hardwarebasis, kombiniert mit dem freeBSD Betriebssystem FreeNAS. Der ProLiant-Server ist übrigens eine ernst gemeinte Eigenentwicklung von HP die den Bereich Privatanwender und kleine Firmen abdeckt, dabei handelst es sich nicht um ein aufgemotztes ITX-System sondern um solide Servertechnik im Kleinformat, inklusive die Möglichkeit SAS-Geräte und ECC-Speicher zu nutzen. Erfreulicherweise gibt es die Kiste zzt. sehr preisgünstig für etwa 180 Euro (Herstellerpreis 400 Euro), zu dem Preis bekommt man beim Eigenbau gerade mal ein Gehäuse mit 4 HotSwap-Rahmen. Proliant2MB2950 Technische Daten: CPU: AMD Turion II Neo (2 x 1,5Ghz mobile CPU) RAM: 2GB (8GB/16GB* ECC maximal, 2 Slots, DDR3 10200 DIMM) LAN: Gigabit Ethernet Power: 150Watt (17 – 25 Watt im Betrieb) Backplane: 4xSATA über Mini-SAS oder 2xSAS Anschlüsse: 1x eSATA, VGA(HD4200), 6xUSB 2.0, 1xLAN Proliant1950 Was nicht in der Anleitung steht und NUR mit der neusten BIOS-Version funktioniert: - Es gibt einen Service-SATA-Port onboard der mit genutzt werden kann - SATA3 mit 3.0GB/s wird unterstützt - 16 Gigabyte RAM werden unterstützt - Hotswap wird unterstützt Was sonst noch interessant ist: - Das Gerät ist voll Microsoft Server 2008 zertifiziert - Virtualisierung wird unterstützt (ESX, vSphere etc.) - Hardware-Raids mit gepowerten SAS-Controllern werden unterstützt - Es gibt einen USB-Anschluss onboard (Für OS auf Flashspeicher) - Kompatibel mit 4 Terrabyte-Platten von Seagate und Western Digital RED - NICHT geeignet für Western Digital Green Edititon im Raidverbund ! Fazit: Mit dem N40L Microserver von HP lässt sich so gut wie jedes Netzwerkprojekt verwirklichen, ob als Webserver oder Hochverfügbarkeitssystem für kleine Firmen, einfach alles ist Möglich. Die Qualität und Verarbeitung der Hardware ist wie von HP gewohnt gut und der Preis...nunja, für 180 Euronen im Restpostenverkauf praktisch geschenkt, was will man mehr ? Proliant4950

Autor: Walthari


One Response to N40L Microserver von HP

  1. Tobias Claren sagt:

    Gibt es für den Endanwender ohne Fachkenntnisse eine Serversoftware mit der man auf dem Gerät einen Webserver mit php und MySQL/SQL aufsetzen kann?
    Etwas das gleich vom Laien bedient werden kann.

    Das eTrayz hat etwas rudimentäres der Art integriert.
    Da läuft der Webserver schon. Der Installer ist eher verzichtbar, wenn man selbst wie bei einem Webhoster agieren kann.

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